Zum Inhalt springen

Unser Berufsschulprogramm: Stark gegen Cybermobbin

Cybermobbing ist längst kein Randthema mehr, es ist Teil des Alltags vieler junger Menschen, insbesondere im Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf. Genau hier setzt unser  Berufsschulprogramm an: praxisnah, zielgruppengerecht und nachhaltig.

Aktuelle Zahlen zeigen Handlungsbedarf

Dass Cybermobbing ein akutes Problem bleibt, belegen die Cyberlife-V- und MCME-Studien (2024/2025). Die Zahlen zeigen: Ein Großteil der jungen Erwachsenen ist direkt oder indirekt von digitalen Übergriffen betroffen. Besonders alarmierend ist die Verlagerung in Messenger und soziale Netzwerke, die heute fester Bestandteil der professionellen Kommunikation sind. Das Ausmaß der Krise: Mobbing & Cybermobbing nehmen dramatisch zu. Auffällig ist dabei der Trend zur Entgrenzung: Mobbing findet immer häufiger auf Plattformen statt, die nahtlos vom Privatleben in den Arbeitsalltag übergehen.

Cybermobbing unter Erwachsenen ist längst kein Randphänomen mehr, sondern eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung. Mit 14 % Betroffenen – was etwa 7,2 Millionen Menschen in Deutschland entspricht – sind die Zahlen alarmierend.

Besonders kritisch: Fast jeder vierte Fall trat erst innerhalb der letzten vier Jahre auf. Ein Schwerpunkt liegt mit 52 % im Bereich der Berufsschulen, was die Relevanz für die berufliche Bildung unterstreicht. Trotz der hohen Belastung bleibt die Hemmschwelle, Hilfe zu suchen, groß – oft aus Sorge vor beruflichen Konsequenzen. Sowohl Lernende als auch Lehrende fordern daher zu Recht klare Leitfäden und eine stärkere Unterstützungskultur.

Unser Ansatz: Prävention, Aufklärung und Handlungskompetenz

Das Berufsschulprogramm wurde speziell für Auszubildende und berufliche Schulen entwickelt. Es verfolgt drei zentrale Ziele:

  • Sensibilisierung: Was ist Cybermobbing – und wo beginnt es?
  • Stärkung der Handlungskompetenz: Wie kann ich mich schützen und richtig reagieren?
  • Stärkung der Handlungskompetenz: Wie kann ich mich schützen und richtig reagieren?

Unsere Workshops setzen auf echte Mitwirkung: Mit realen Fallbeispielen und einem offenen Dialog begegnen wir den Teilnehmenden auf Augenhöhe. Über die reine Wissensvermittlung von Risiken und Lösungen hinaus zielt das Format darauf ab, einen nachhaltigen Impuls zu setzen: Die Auszubildenden nehmen ihre Erkenntnisse mit direkt in den betrieblichen Alltag und tragen so aktiv zur Prävention innerhalb ihrer Unternehmen bei.

Unterstützung für Lehrkräfte und Schulen

Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Lehrkräften. Sie erhalten praxisnahe Materialien, klare Leitlinien und konkrete Interventionsmöglichkeiten. Ziel ist es, Berufsschulen zu stärken, damit sie sicher und souverän auf Vorfälle reagieren können.

Gefördert in Bayern und Nordrhein-Westfalen

In den Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen wird das Programm durch die AOK gefördert. Diese Unterstützung ermöglicht es, die Workshops anzubieten und so eine breite Zielgruppe zu erreichen.

Mit unserem Berufsschulprogramm leisten wir einen Beitrag dazu, digitale Räume sicherer zu machen und junge Menschen für einen respektvollen Umgang miteinander zu sensibilisieren.

Interesse am Programm?

Wenn Sie das Berufsschulprogramm an Ihrer Schule umsetzen möchten oder weitere Informationen wünschen,

freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen. Investieren wir heute in den Schutz von morgen – seien Sie dabei!