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Jetzt freie Plätze sichern: Schulen nachhaltig gegen Cybermobbing stärken

Cybermobbing, digitale Gewalt und Konflikte in Klassenchats gehören für viele Schulen längst zum Alltag. Häufig wird jedoch erst gehandelt, wenn bereits ein konkreter Vorfall aufgetreten ist. Nachhaltige Prävention setzt früher an: Sie stärkt Schüler, vermittelt Lehrkräften Handlungssicherheit und bindet auch Eltern in den Schutz der Schulgemeinschaft ein.

Das Bündnis gegen Cybermobbing bietet dafür zwei ganzheitliche Präventionsprogramme an:

  • „Wir alle gegen Cybermobbing“ für Grundschulen und weiterführende Schulen
  • „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ für Berufsschulen

Dank der Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern stehen aktuell in Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz noch begrenzte Förderkontingente zur Verfügung. Im Rahmen dieser Kontingente können ausgewählte Schulen die Präventionsprogramme kostenfrei umsetzen.

Da die Anzahl der geförderten Plätze begrenzt ist, empfehlen wir interessierten Schulen, sich frühzeitig zu bewerben. Die Vergabe ist nur möglich, solange das jeweilige Kontingent noch nicht ausgeschöpft ist.

Wer zuerst kommt ist dabei!

„Wir alle gegen Cybermobbing“

Das ganzheitliche Präventionsprogramm richtet sich an Grundschulen und weiterführende Schulen und bezieht die gesamte Schulgemeinschaft ein. Cybermobbing soll nicht nur in akuten Fällen bearbeitet, sondern durch langfristige und verbindliche Präventionsstrukturen frühzeitig verhindert werden.

Das Programm beinhaltet:

  • Fortbildung für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit

Die teilnehmenden Fachkräfte erhalten Hintergrundwissen über Erscheinungsformen, Strukturen und Dynamiken von Cybermobbing. Vermittelt werden außerdem rechtliche Grundlagen, Möglichkeiten zur Früherkennung sowie konkrete Strategien für Prävention und Intervention.

  • Präventionsarbeit mit den Schülern

Ausgebildete Referenten des Bündnisses führen einen ersten Impuls mit den Schülern durch. Anschließend wird das Thema mithilfe der bereitgestellten didaktischen Materialien durch die geschulten Lehrkräfte im Rahmen einer anschließenden Projektarbeit vertieft.

Die Schüler lernen unter anderem:

  • Cybermobbing zu erkennen und richtig einzuordnen
  • respektvoll und verantwortungsvoll in digitalen Räumen zu handeln
  • Betroffene zu unterstützen
  • Beweise zu sichern und Vorfälle zu melden
  • sich frühzeitig Hilfe zu holen.
  • Informationsveranstaltung für Eltern

Eltern erhalten verständliches Hintergrundwissen zu Cybermobbing, digitalen Konflikten, rechtlichen Aspekten und möglichen Warnsignalen. Zudem erfahren sie, wie sie ihre Kinder begleiten und in einem konkreten Fall angemessen reagieren können.

  • Didaktische Materialien und langfristige Begleitung

Die teilnehmenden Schulen erhalten umfangreiche Materialien, die dauerhaft für die schulische Präventionsarbeit eingesetzt werden können. Hinzu kommen Beratung, Handlungsempfehlungen und eine einjährige, kostenfreie Unterstützung durch das Bündnis gegen Cybermobbing im Rahmen unserer Hilfe-Hotline für Lehrkräfte.

Bei vollständiger Durchführung wird die Schule mit dem Zertifikat „Wir alle gegen Cybermobbing“ ausgezeichnet und setzt damit ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Prävention und eine respektvolle Schulkultur.

Jetzt bewerben: Zum Bewerbungsformular für „Wir alle gegen Cybermobbing“

„Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“

Auch an Berufsschulen wirken Konflikte längst über das Klassenzimmer hinaus. Klassenchats, soziale Netzwerke und Messenger können bestehende Auseinandersetzungen verstärken und dafür sorgen, dass Betroffene auch nach Unterrichtsschluss keine Ruhe finden.

Das Programm „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ wurde speziell für die Lebens- und Erfahrungswelt junger Menschen in der beruflichen Bildung entwickelt. Es verbindet die Themen Mobbing, Cybermobbing und digitale Gewalt und nimmt dabei nicht nur einzelne Vorfälle, sondern auch Gruppendynamiken, Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten in den Blick.

Das Programm beinhaltet:

  • Fortbildung und Handlungssicherheit für Lehrkräfte

Lehrkräfte und weitere pädagogische Fachkräfte erhalten praxisnahes Wissen über Mobbing, Cybermobbing und Gewalt im Netz. Sie lernen, Warnsignale frühzeitig wahrzunehmen, Vorfälle angemessen einzuordnen und bei digitalen Grenzverletzungen im schulischen und beruflichen Umfeld strukturiert zu handeln.

  • Präventionsworkshop mit den Schülern

Die Schüler setzen sich altersgerecht und praxisnah mit digitalen Konflikten, Gruppendruck, Verantwortung, rechtlichen Folgen und Unterstützungsmöglichkeiten auseinander.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem:

  • die Abgrenzung zwischen Konflikt, Mobbing und Cybermobbing
  • die Perspektiven von Betroffenen, Beteiligten und Beobachtern
  • Zivilcourage und Verantwortungsübernahme
  • der respektvolle Umgang in sozialen Netzwerken und Klassenchats
  • konkrete Schritte bei Mobbing und digitaler Gewalt
  • bekannte und niedrigschwellige Hilfsangebote
  • Einbindung von Eltern, Ausbildern und Schulgemeinschaft

Nachhaltige Prävention gelingt besonders gut, wenn Lehrkräfte, Auszubildende, Ausbilder und Eltern über ein gemeinsames Verständnis, klare Regeln und abgestimmte Handlungsmöglichkeiten verfügen. Deshalb wird nicht nur mit einzelnen Klassen gearbeitet, sondern die gesamte Schulgemeinschaft in den Prozess einbezogen.

Jetzt bewerben: Zum Bewerbungsformular für „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“

Ihre Schule liegt in einem anderen Bundesland?

Auch Schulen außerhalb der aktuell geförderten Bundesländer können beide Präventionsprogramme buchen und auf eigene Kosten (oder mit Kostenunterstützung) an ihrer Schule umsetzen.

Sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam klären wir, welches Programm zu Ihrer Schulform, Ihren aktuellen Herausforderungen und den vorhandenen schulischen Strukturen passt.

Prävention wirkt, wenn sie nachhaltig angelegt ist

Ein einzelner Projekttag kann wichtige Impulse geben. Nachhaltige Prävention benötigt jedoch mehr: geschulte Lehrkräfte, aufgeklärte Eltern, handlungsfähige Schüler, klare schulische Abläufe und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der digitalen Lebenswelt.

Unsere Präventionsprogramme setzen deshalb an mehreren Stellen gleichzeitig an und unterstützen Schulen dabei, Cybermobbing und digitale Gewalt nicht erst im Krisenfall zu bearbeiten.

Bewerben Sie sich jetzt und sichern Sie Ihrer Schule einen der noch verfügbaren Plätze. Die kostenneutrale Teilnahme ist nur möglich, solange das jeweilige Förderkontingent noch nicht ausgeschöpft ist.